Live #27: Schrottgrenze (06.05.2017, Oberhausen)

Long time, no see.

Trifft nicht nur auf die Zeit sei dem letzten Beitrag zu, sondern gefühlt auch auf das letzte Schrottgrenze Konzert, das ich in Berlin gesehen habe. Bereits bei Bekanntgabe des Termins im Druckluft in Oberhausen, war klar, dass ich da sein werde. Immerhin ist das Heimspiel für mich und ich mag das Druckluft eben auch sehr. Die Band mag ich natürlich auch. So ist das ja nicht.

Die „Halle“ des Druckluft hat genau die richtige Größe, seit gestern kann man wieder schön draußen sitzen und es gibt Astra. Win Win Win Situation quasi.

Zunächst war angedacht, dass ich in Begleitung von zauberhaften Menschen dort sein würde, aber leider hat sich das nicht ergeben können. Nachdem dann auch noch die Notfälle-Pläne scheiterten, bin ich eben alleine losgefahren. Hab ich zwar noch nie gemacht, aber kann ja bestimmt nicht schaden.

Hat es eben auch nicht. Ich geb zu vor dem Konzert war es schon etwas seltsam alleine Bier trinkend zu warten, worauf man sonst eben immer mit Menschen schnackend warten kann. Sobald die ersten Töne gespielt waren, war aber bei mir schon komplett vergessen, dass ich nicht wie sonst jemanden neben mir habe, den ich kenne. Alles um mich herum war nebensächlich und nur noch die Musik hat wirklich gezählt.

Ich war gefühlsmäßig direkt wieder total gefangen. Zwischen totaler Glückseligkeit und der ein oder anderen klitzekleinen Träne bei Lied vom Schnee. Es ist verrückt wie sehr man Lieder lieben kann, die man eben erst seit etwas über 2 Monaten kennt. Wie verbunden man sich eben mit der Musik fühlen kann. Aber gerade das bringt mich dazu immer wieder auf Konzerte zu gehen. Ich bin glücklich.

Die Setlist war, wie angedeutet, eine schöne Mischung zwischen den neuen und alten Liedern. Glitzer auf Beton durfte ebenso wenig fehlen wie Fotolabor und Gib mir Reibung. Dazwischen eben noch Sterne und Mann am Punkt, sowie Zeitmaschinen und Lila will Heim. Ich liebe übrigens die Themenvielfalt sehr, die Schrottgrenze an den Tag legen.

Insgesamt würde ich immer wieder zu Schrottgrenze gehen, ob alleine oder in Begleitung. Ich habe es glaube ich schon einmal gesagt, aber Schrottgrenze sind dieses Jahr eine meiner Entdeckungen. Eine Entdeckung, die ich nur gemacht habe, weil ich Lust hatte mit auf ein Konzert zu gehen.

Die Premiere des „Alleine auf Konzerte gehen“ ist also geglückt und ich mache mir gar keine Gedanken mehr darüber Ende Mai alleine nach Hamburg zu fahren, um auf ein Konzert zu gehen. Wenn es ähnlich schön wird wie gestern, dann ist alles gut.

 

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