Live #26: Patrick Richardt (05.04.2017, Köln & 06.04.2017, Oberhausen)

Bevor es mal wieder viel zu spät ist, wollte ich noch schnell ein paar Worte zu den beiden Patrick Richardt Konzerten in der letzten Woche loswerden, denn noch ist die Tour nicht vorbei und ich würde euch ein Konzert sehr ans Herz legen. Genauso wie das aktuelle Album Soll die Zeit doch vergehen. Über einen Song habe ich auf dem Blog sogar schon geschrieben, weil er mich sehr berührt hat.

Geplant war tatsächlich nur eins von den beiden Konzerten. Allerdings entschied sich sehr schnell, dass auch noch Oberhausen besucht werden sollte. Immerhin wohn ich da, wäre schon doof nicht hinzugehen.

Allerdings ist es natürlich nicht nur dem Wohnort zu verdanken, dass das Druckluft mal wieder besucht wurde, sondern der Tatsache, dass das Konzert am Vortag in Köln schon nach 2 Liedern so gut war, dass ich, und auch Nicole, nicht anders konnte als sich dafür zu entscheiden noch ein zweites Konzert zu sehen.

Mit Patrick Richardt ist es nämlich so, dass es sich nach über 4 Jahren, seit dem letzten Konzert, immer noch genauso anfühlt, als wäre er nie weggwesen. Das ist wie mit diesen alten Freunden, die man Jahre lang nicht sieht, aber dann fängt man genau da wieder an, wo man damals aufgehört hat.

Wir standen also sowohl am Mittwoch, als auch am Donnerstag in eher mittelmäßig befüllten kleinen Locations, die meiner Meinung nach, aber genau das Richtige für Konzerte wie diese sind. Man hat genug Platz, um alles sehen zu können, kann das ganze ohne Drängeln genießen und hört dann auch mal die wunderbare komplett Akkustik-Version von Wie weit von der man in Hamburg einfach auf Grund von Geplapper nichts hören konnte. Ich glaube ich habe noch nie so eine Stille erlebt wie am Mittwoch in Köln.

Gleich zu Beginn wurden 2 der Lieder vom ersten Album So, wie nach Kriegen gespielt. Wir bekamen also gleich zu Beginn Patrick bei Wir segeln am Keyboard zu hören. Für mich auch einfach ein perfekter Einstieg in den Abend. Manchmal frage ich mich ja, welches Instrument dieser Mensch nicht spielen kann, denn neben dem Keyboard gab es ja auch noch Gitarre und Ukulele.

Besonders gefällt mir ja, dass die Richtung der Musik die Gleiche geblieben ist ohne das Soll die Zeit doch vergehen ein zweites So, wie nach Kriegen geworden ist. Natürlich ist es immer noch hauptsächlich ruhig und die Texte unendlich schön, aber genau das macht es auch aus. Vor allem die Wandlungsfähigkeit, denn zum Beispiel ist die Albumversion von Wir segeln auf keinen Fall mit einer Live Version zu vergleichen.

Die Setlist hatte dann auch genau den richtigen Anteil von neuen (Weit weg, Alte Dameweite Welt, Soll die Zeit doch vergehen) und alten Liedern (Morgenlicht, Wir segeln, Ade, Ade), damit man sich wohlfühlen konnte auch wenn man das neue Album noch nicht so verinnerlicht hat. Dann hat man eben die alten Liedern mehr mitgesungen und mitgefühlt. Die neuen Lieder hat man dann eben lieben gelernt. So wie ich Rotterdam.

Ich hab es wirklich sehr vermisst und bin sehr glücklich darüber, dass Patrick Richardt endlich wieder auf den Bühnen dieses Landes steht. Für mich gehört er genau dort hin. Ob mit Band oder eben alleine.

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