Love at First Listen #2: Patrick Richardt – Zu dir, zu uns, zurück

Wisst ihr noch damals, als ich davon erzählt habe, wie ich mich beim ersten Hören in Mantra von Fjørt verliebt habe? Es ist mir wieder passiert.

Am Freitag, 03.03, ist das neue Album Soll die Zeit doch vergehen von Patrick Richardt erschienen. Am Wochenende hatte ich erst die Hälfte der Lieder geschafft und heute, am Mittwoch, habe ich mich dazu entschieden endlich auch noch den Rest zu hören, denn bisher hatte mir das Album gut gefallen.

Ich öffne also Spotify – die Platte war diesen Monat wegen spontanter Geburtstags-Eskalationen nicht mehr drin – und klicke mich bis zu Zu dir, zu uns, zurück vor und startete das Lied. Ein Lied, das wohl Liebeslied ist und tragend, wie traurig noch dazu. Wie Liebeslieder es eben oft an sich haben.

Ich habe mich gleich in den Text verliebt, weil er irgendwie auch passend ist, auch wenn man den Liebesaspekt weglässt. Die Musik unterstützt den Text an jeder Stelle und bietet genau den richtigen Anteil an Melancholie und Tragik. Ich bin großer Fan des Weltraum-Bildes und des losgelöst sein von der Erde:

„Ich flieg in meinem Raumschiff
In einer halben Ewigkeit durch die Unendlichkeit
Von Stern zu Stern
und durch fremde Galaxien“

Wenn mich einige Zeilen aber wirklich gleich überzeugt haben, dann diese:

„Vor lauter Heimweh
aus stiller Sehnsucht
hab ich tausend Tränen geweint
ich bin schwerelos versunken“

Manchmal will man auch einfach nur verschwinden und ich habe selten eine so schöne Metapher für das Verschwinden gehört wie in diesem Lied:

„Ich will im Sternenstaub verwehen.“

Bevor das Lied mit einer Frage endet, die ich mir selbst auch des öfteren Stelle. Genau wie ich viele der Gefühle, die in diesem Lied beschrieben werde auch habe. Das Lied spricht mir aus der Seele. Zwar nicht in jedem Moment. Natürlich fühlt man sich nicht immer so, aber manchmal fühlt man sich eben wie ein Astronaut.

Alleine, losgelöst von der Welt und fragt sich:

„Wartet irgendwas auf mich?“

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