Live #24: Alex Mofa Gang (03.02.2017, Köln & 04.02.2017, Münster)

Am letzten Wochenende hatte ich zwischen Arbeiten und Klausurvorbereitung die Chance mir die Alex Mofa Gang gleich zweimal anzusehen, nachdem ich das bisher einzige und aktuelle Album Die Reise zum Mittelmaß der Erde am Ende des letzten Jahres noch kennen und lieben gelernt hatte. Zwischendurch habe ich imaginäre Warenkörbe mit der Platte und 5 Konzertkarten gefüllt bis mir die Klausuren eingefallen sind, aber selbst auf den Konzerten habe ich wieder fieberhaft überlegt wie ich noch ein weiteres Konzert möglich machen könnte. Leider vergeblich.

Mir passiert es ja oft, dass ich Vorbands mit wenigen Worten und Sätzen abfertige, aber das kann ich an dieser Stelle nicht machen. Die Vorband Eté & Los Problems kommt aus Uruguay, schreibt ihre Texte auf Spanisch und schafft es durch ihre Musik, welche definitiv Einschläge von Country hatte, dafür zu Sorgen, dass ich mir beinahe eine Platte gekauft hätte von der ich nicht im entferntesten einen kompletten Text verstehe. Zudem hatte der Sänger einfach Humor und hat ungefähr die besten Ansagen seit langem gemacht. Uruguay ist übrigens etwa 14 Stunden mit dem Flugzeug von hier entfernt und man soll ihn doch vielleicht mal anrufen, wenn man da ist. Ich persönlich habe mich spontan verliebt und empfand das Set am Samstag dementsprechend auch ein bisschen zu kurz. Ein Freund, der mich Samstag begleitete, ging sogar so weit, dass er Eté & Los Problems besser fand als die Alex Mofa Gang. Soweit würde ich nicht gehen, aber defintiv waren sie eine sehr gute Vorband, die ich mir tatsächlich noch einmal angucken würde, wenn sie in der Nähe sind.

Die Alex Mofa Gang hat mir live noch mehr Spaß gemacht, als schon auf Platte. Neben einem großen Teil der Platte gab es auch noch einen neuen Song (SOS) [Anmerkung I: Das war eine Lüge offiziell waren es 3 neue Lieder. Upps] und 2 Cover zu hören. SOS hat mir durch seinen Stil besonders gut gefallen und ich bin unfassbar enttäuscht, dass ich noch keine Aufnahme auf Youtube gefunden habe, da ich mir dieses Lied wirklich alle 2 Sekunden anhören könnte. Das Endboss Cover war unfassbar fetzig [Anmerkung II: Anschienend bin ich 500 Jahre alt und mein Wortschatz ebenfalls], womit mal wieder bewiesen ist, dass Cover nicht schnöde und langweilig sein müssen.

Allerdings waren natürlich auch die eigenen Songs der Band toll. Besonders gefreut habe ich mich über Paris! Berlin! Schwerin!, Unser Haus, Nimm die Beine in die Hand und Das Mittelmaß der Erde. Naja, seien wir mal ehrlich: Ich hab mich über jedes Lied gefreut und hoffe, dass ganz bald neue Sachen von der Alex Mofa Gang kommen, da ich nicht mehr ohne sein möchte.

Im Gegensatz zu den vielen nachdenklichen und tragenden Texten, die ich in letzter Zeit so gehört habe, machen die Lieder der Alex Mofa Gang – im Großen und Ganzen – einfach Spaß und versprühen Lebensfreude. Man will einfach durch die Wohnung tanzen und laut mitsingen. Vorallem bei Unser Haus. Allerdings wird es stellenweise eben doch ein bisschen nachdenklicher (Lieber ganz alleine [als immer einsam sein])und emotionaler (Herz über Kopf, Viel zu viel). Es gibt eben von allem etwas. Genau wie ich es mag.

Ich bin sehr verliebt.

Punkt. Ende. Aus.

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