Live #23: GHvC Weihnachtsfeier (14.12.2016, Hamburg)

Am Mittwoch war ich auf meinem letzten Konzert in diesem Jahr und ich hätte mir den Abschluss für dieses Jahr nicht schöner vorstellen können, denn ich war noch einmal in Hamburg und habe nach über 3 Jahren endlich Patrick Richardt wieder live gesehen.

Das Grand Hotel van Cleef hat nämlich eine kleine Weihnachtsfeier organisiert mit wunderschönen Glühweintassen, „kleinen“ Aufmerksamkeiten für jeden Gast und natürlich guter Musik von Rob Lynch, Patrick Richardt, Yellowknife und Recreations. Letztere habe ich aus mir nicht mehr nachvollziehbaren Gründen dann aber nicht gesehen. „Klein“ übrigens in Anführungszeichen, weil ich ein dickes Buch („Die >Tocotronic< Chroniken“) aus der Kiste gezogen habe, das gut drölfzig Kilo wiegt. Ich hatte ja nur 4 Stunden Heimfahrt. Ein Klacks! Ich freu mich allerdings unfassbar. Die sind verrückt beim Grand Hotel!

Viel wichtiger als der Glühwein, der im übrigen gar nicht mal so übel war für jemanden, der keinen Glühwein mag, und dem Buch, waren natürlich die Bands. Mein Abend hat angefangen mit ein paar Songs von Yellowknife, die mir sehr gut gefallen haben! Wenn ich mir jetzt so das Album anhöre, denke ich, dass es schon öfter laufen dürfte.

Danach dann endlich, endlich, endlich wieder Patrick Richardt. Man merkt erst wie sehr man etwas musikalisch live vermisst hat, wenn man es nach Ewigkeiten endlich wieder live hören kann. Im Herbst kam irgendwann wie aus dem Nichts ein neues Lied und die Bestätigung für Mittwoch war einer der Hauptgründe noch einmal nach Hamburg zu fahren. Das erste Album „So, wie nach Kriegen“ war 2013 eines meiner liebsten Alben und es war wunderbar all die alten Lieder (Adé, Adé, Wie die Meere entstehen, Lichterloh) und auch die neuen Lieder live zu hören. Noch dazu wurde das Veröffentlichungsdatum für das nächste Album mit dem 03.03 angegeben und ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, Kinders!

Rob Lynch hingegen hat gerade sein neues Album rausgebracht, aber auch ihn habe ich gefühlte Ewigkeiten nicht mehr live gesehen. Dementsprechend noch ein guter Grund nach Hamburg zu fahren. Allein für das Weihnachts-Wichtel-Kostüm hat es sich total gelohnt! Musikalisch wie ich es in Erinnerung hatte: Eine Wucht. Vor allem die Mischung aus den Songs, die man schon kannte (Broken Bones, Whiskey), war toll. Dazu dann noch Songs, die mich sehr emotional stimmen (Stamford) und eine Zugabe inklusive singendem Merchtypi und Freunden (My friends&I) haben die alten Songs super gemacht. Auch die Lieder vom neuen Album, die ich ehrlich gesagt noch nicht so oft gehört habe, haben dafür gesorgt, dass ich mir das Album dringend kaufen muss, da ich schon allein an Runaway einen großen Narren gefressen habe.

Das war es also: Mein letztes Konzert in diesem Jahr. Irgendwie komisch, dass jetzt schon wieder ein Konzertjahr zu Ende ist. Im Endeffekt fühlt sich alles an, als wäre es gestern gewesen, aber 2017 wird hoffentlich mindestens genauso gut. Frei nach dem Motto:

My friends and I, we’ve got a lot to live for,
My friends and I, we live the good life,
At least just for tonight.

(Rob Lynch – My friends&I)

 

 

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