Love at First Listen #1: Fjørt – Mantra

Musik ist vermutlich ein Bestandteil im Leben der meisten Menschen. Es gibt die „Zwischendurch-Musikhörer“, die „Ich habe eine Lieblingsband-Musikhörer“ und dann gibt es Menschen wie mich und einige weitere, die ich einfach mal grob als „Musikvernarrt“ bezeichnen möchte. Wir hören mehr Musik als der Durchschnittshörer. Wir lieben es uns unsere Lieblingsbands und Lieder live anzuhören. Vielleicht auch immer wieder. Einmal oder vielleicht auch ein paar Mal mehr pro Tour. Musik ist unser Begleiter. Ein Seelentröster. Ein Freund.

Jetzt sollte man denken, dass es schwierig ist unter den vielen Liedern, die man immer wieder hört und unter den vielleicht auch einigen Lieblingsliedern, auch noch Lieder zu finden, die einen auf diese besondere Art und Weise berühren. Diese Art und Weise, wenn man einen Song hört und weiß, dass man ihn liebt. Aber doch, dass passiert auch uns noch oder zumindest mir und Julie.

Manchmal passiert das wie es im Titel beschrieben ist, eben wie bei der Liebe auf den ersten Blick. Bei Mantra von Fjørt war es ganz ähnlich. Schon als da Album herausgekommen ist, war Mantra einer der Songs, die mir am besten gefallen haben und der mich mit am meisten berührt hat.

Das all diese Liebe, welche ich zu diesem Zeitpunkt schon empfunden habe, noch gesteigert werden könnte, hätte ich selbst nicht gedacht. Immerhin habe ich das Lied regelmäßig und sehr gerne gehört. Allerdings kam es auf der Herbsttour doch alles anders.

Ich stehe also in Koblenz im gut besuchten Circus Maximus und auf einmal haut mich Mantra vollkommen aus den Socken. Ja, ich habe vor der Bühne gestanden und geweint. Das geb ich zu. Das stört mich nicht. Weinen ist okay, wie mir eine Freundin immer wieder zu sagen pflegt.

Ich weiß nicht wo dieses Gefühl auf einmal herkam. Ich weiß nicht einmal wie diese Gefühle heißen, die da hoch gekommen sind. Ich weiß nur, dass ich spätestens an diesem Moment eine unwiderufliche Verbindung mit diesem Lied eingegangen bin.

„Ich gebe vierfach von dem was ich vorher versucht. Ich spar mir nichts mehr für später, denn es ist jetzt schon zu spät“(Fjørt – Mantra)

wird immer der Punkt sein an dem diese Gefühle ihren Höhepunkt erreichen. Es wird immer die Zeile sein mit der ich selbst am meisten von allen in diesem Lied verbinde. Es wird immer die Zeile sein, die mir auf ihre Art und Weise Mut macht.

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