Live #21: Herbstreise (Dortmund – Bielefeld – Wiesbaden)

Wie versprochen, gibt es auch noch einen zweiten Teil meines Reiseberichts zur immernoch aktuellen Fjørt Tour, welche am Samstag enden wird. Gleich zu Beginn ein Appell an euch: Wenn ihr die Chance habt, guckt euch Fjørt bitte live an. Es ist kein Fehler, versprochen.

Jetzt kommt allerdings erst einmal mein kleiner, aber feiner Reisebericht zu den letzten von mir besuchten Konzerten der Tour. Bereits letzte Woche war ich in Dortmund und Bielefeld, bevor es am Sonntag noch nach Wiesbaden ging.

Dortmund, 24.10.2016: Nach gefühlten und leider auch realen 3 1/2 Stunden schlafen, bin ich aus dem Bett gestolpert und in Richtung Uni gefahren, bevor es Abends auch schon weiter zum FZW ging. Das FZW zeichnet sich vor allem durch die Parkplätze aus, welche direkt hinter dem Club liegen. Innen angekommen, hatten wir Ashes of Pompeii schon verpasst und eigentlich war es echt schade, da ich die Band doch gut finde. Das offiziell ausverkaufte FZW bot erstaunlich viel Platz, aber auch jede Menge Action a la Pogo. Trotzdem ist es für mich wieder arg emotional geworden, aber wem erzähl ich das? Allerdings ist große Teile der Setlist mit Weinen verbringen selbst für mich neu. Seltsam, aber natürlich nicht direkt schlecht. Nur eben sehr emotional.

Bielefeld, 25.10.2016: Mein vorerst letzter Tourtag wurde davon eingeleitet, dass ich ausnahmsweise nicht fahren musste. Zum Glück. Vermutlich wäre ich sonst auf dem Rückweg irgendwo abhanden gekommen, womit ich nicht sagen will, dass ich sehr müde war. Nein. Niemals. So konnte ich die letzte Show in vollen Zügen genießen und noch ein bisschen Kraft sammeln für die vorstehenden Unitage. Noch schnell David zum Geburtstag drücken, ein bisschen schnacken und dann saß ich auch schon ein bisschen melancholisch im Auto. Das ich mich stilecht von innen im Zimmer eingesperrt habe, weil ich die Türklinke in der Hand hatte, ist eine andere Geschichte

Wiesbaden, 30.10.2016: Der Tag wurde eingeleitet von frühem Aufstehen. Hab ich ja doch nicht so wirklich vermisst. Allerdings hatte ich so noch Zeit um die wunderbare Julie, die mich Abends neben den üblichen Verdächtigen zum Konzert begleitete, in Wiesbaden besuchen zu können. Das Konzert war nach diesen paar Tagen Pause mindestens genauso gut wie ein erstes Konzert nach einer viel längeren Pause. Es hat einfach gut getan. Vor allem war das Konzert wie in Watte gepackt, könnte vielleicht am Äppler auf fast leeren Magen gelegen haben, dadurch hab ich mich allerdings mal wieder sehr auf die Texte eingelassen und was soll ich sagen: Es wird einfach nicht anders. Fjørt bekommen mich immer noch mit jeder Zeile. Allerdings auch mit wunderbaren Gin-Schöpfungen wie Gananas (Gin-Ananas), Gäppel (Gin-Apel) und Gorange (Gin-Orange), die dringend alle getestet werden müssen! Zudem habe ich Ashes of pompeii zum letzten Mal live gesehen für die Tour und mir noch schnell die 7″ gekauft. Spätestens bei limitiert hatte man mich. Auch wenn der Plattenspieler immer noch eingepackt ist.

Was soll ich jetzt noch sagen? Ich hab den Rest vom Fest gerade eben geschrieben und habe jetzt die akuteste Vermissung seit es Vermissungen gibt. Vielleicht könnte ich noch einmal ein Danke in den Raum werfen. Immerhin gibt die Musik mir sehr viel und das sollte nicht unerwähnt bleiben.

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