Live #18: Wie Drogen? Was haben wir mit Drogen zu tun?

Wenn die zweite Hälfte der Wochenendtour auch zu Ende ist und man wieder im Alltag angekommen ist, wird es wohl Zeit für ein weiteres kleines Resumee über Adam Angst und ihre einzigen Clubkonzerte in diesem Jahr. Für mich irgendwie schwierig zu fassen, aber eins steht fest: Adam Angst bleiben eine Herzensangelegenheit.

Koblenz, 15.04.2016: Mit dem Circus Maximus hat es uns wieder in einen kleinen Laden verschlagen. Einen ohne Wellenbrecher und Schnickschnack. Einen in dem man noch kopfüber auf der Bühne landen kann und ziemlich viel damit beschäftigt ist genau das nicht zu tun. Kurz gesagt: Es war laut, heiß und eng. Genau das was man von einem Adam Angst Konzert in einem vollkommen überfüllten Laden erwarten kann. Erstaunlicherweise gab es sogar richtigen Schnaps, bevor man uns fragte ob wir die Tour mit Drogen verdienen. Doof an solchen Situationen ist eigentlich, wenn einem die perfekte Erwiderung, welche sich im übrigen im Titel versteckt, erst am nächsten Morgen einfällt. Noch dümmer ist es eigentlich, wenn Menschen auf einem Konzert Beef anfangen müssen. Ist ja nicht so, dass wir alle aus dem selben Grund da sind und es einfach genießen könnten, aber so bisschen Beef geht immer oder wie? Egal, das Konzert war gut und Adam Angst bleiben weiterhin super. Wenn wir ehrlich sind, ist das ja sowieso die Hauptsache.

Saarbrücken, 16.04.2016: Meine Erinnerungen von Saarbrücken sind eigentlich dadurch geprägt, dass ich mich immer noch frage wie wir den Schnaps finanziert haben und wie ich die Nacht durchgestanden habe. Aber auf Anfang, denn vor Durchmachen und Alkohol gab es ja auch noch ein kleines Konzert und endlich kann ich auch einmal was zu Smile and Burn sagen. Musikalisch tatsächlich ganz gut und haben mir als Vorband wirklich gut gefallen. Saarbrücken lässt sich vor allem durch die Bar, welche spontan zur Bühnenerweiterung genutzt wurde und die Angst, dass irgendjemand genau von dieser herunterfallen könnte, beschreiben. Dazu kamen blutige Gitarren, verschwitzes Grinsen und vor allem das Anstimmen eines Scooter Songs, welches zu zweiterem geführt hat. Der Tourabschluss war eben einfach schön. Schön, aber auch ein bisschen traurig. Immerhin müssen wir jetzt wieder eine lange Zeit ohne Adam Angst auf Bühnen aushalten. Dafür aber mit der Hoffnung auf ein neues Album.

Für meine Wenigkeit war es wieder einmal eine der sinnvollsten Investitionen des bisherigen Jahres mir Adam Angst 5x live anzusehen. Denn gibt es eigentlich etwas schöneres als sich eine der liebsten Bands, wenn nicht mittlerweile die liebste Band, live ansehen zu können? Für mich auf jedenfall nicht.

Ich für meinen Teil verbleibe an dieser Stelle in Dankbarkeit und damit, dass jedes Mal wenn ich Altar höre ein Felix in meinem Ohr „Vielen Dank! Wir sind Adam Angst.“ sagt.

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