Musikliebe #2: Frank Turner

Nach ein bisschen Abstinenz ist es endlich mal wieder an der Zeit euch ein bisschen Musikliebe zu schenken und euch eine kleine Geschichte zu einem Künstler zu erzählen, dessen Musik mich momentan tagtäglich begleitet. Außerdem habe ich so auch die Chance euch vom ersten Konzert 2016 zu erzählen.

Heute dreht sich einfach alles um Frank Turner.

Frank Turner ist mir vor beinahe 2 Jahren zum ersten Mal begegnet. Nicht in der leibhaftigen Form, aber seine Musik. Auf dem Hurricane 2014 lief zwischen den Bands in den Umbaupausen immer wieder Recovery, wenn wir nicht gerade über Stürme und Taschendiebe aufgeklärt worden sind. Seit dem habe ich immer wieder dieses Lied gehört und verbinde es immer mit diesen 3 Tagen Festival.

Zur richtigen Musikliebe kam es aber erst als ich mich sehr spontan dazu entschieden habe das Konzert in Köln zu besuchen. Zum Glück konnten kurzfristig noch 2 Karten aufgetrieben werden und es war wohl das teuerste Konzert eines Künstlers von dem ich bis zu diesem Zeitpunkt nur ein Lied gekannt habe. Ich war quasi nur wegen Recovery und den Erzählungen über Niedlichkeit und Grübchen auf dem Konzert. Um den Anschein zu wahren habe ich am Morgen im Auto noch schnell Tape Deck Heart gehört und für gut befunden, bevor es Abends auch schon ins Palladium ging.

Das Palladium liebe ich generell sehr, aber noch mehr liebe ich es wenn ich mir von sehr weit vorne sehr gute Bands anhören kann, denn auch die Vorband Skinny Lister haben mir schon sehr gut gefallen. Als Frank Turner & The Sleeping Souls die Bühne betreten haben, war es Liebe auf den ersten Blick. In diesem Fall wohl besser auf das erste Hören. Das erste Konzert 2016 war einfach nur wunderschön. Ich konnte nur ein Lied mitsingen und habe den ganzen Abend auf Recovery gewartet, aber auch alle anderen Lieder waren einfach nur gut. Vor allem die gute Stimmung hat ziemlich viel dazu beigetragen. Ich kam mir nicht einmal so vor, als ob ich nur ein Lied gekannt habe.

Ein Künstler, der mich live schon so überzeugen konnte, muss auf Platte also in meinen Augen und Ohren mindestens genauso gut sein. Tatsächlich haben die Lieder für mich nicht weniger Schwung oder Qualität, weil sie in eine Datei gesteckt wurden und nicht live vor mir gespielt werden. Gute Idee also auch unterwegs Frank Turner zu hören.

Die Entscheidung ohne das Vorwissen von ganzen Alben auf ein Konzert zu gehen, war dementsprechend bisher eine der besten des Jahres, weil Frank Turner sich einfach in mein Herz gespielt hat und da auch nicht mehr so schnell wegzubekommen ist.

Aus dem ab und an einmal ein Lied von Frank Turner hören, wurde ein „Ich hör mir alle Alben an“ und bisher habe ich bei jedem einzelnen Lied, das ich vorher live gehört habe und jetzt wieder erkannt habe zufrieden vor mich hingelächelt.Vielleicht habe ich heute auch leise in der Bahn The Road mitgesungen.

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2 Antworten zu Musikliebe #2: Frank Turner

  1. Caroline schreibt:

    Ach, der Frank 🙂

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  2. Nummer Neun schreibt:

    Sehr gute Wahl 🙂

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