Gelesen #1: Fingerhut-Sommer – Ben Aaronovitch

Ich weiß nicht wie es kommt, aber gefühlt habe ich 2015 einfach nichts gelesen, obwohl ich mitten im Harry Potter Reread stecke und da auch schon bei Teil 6 angekommen bin. Trotzdem kommt es mir so vor als ob Leseflaute geherrscht hat.

Trotzdem gibt es ein Buch auf das ich mich schon eine ganze Zeit lang gefreut habe, weil ich ein riesiger Fan der „Flüsse-von-London“-Reihe, rund um den Polizisten und Zauberlehrling Peter Grant, bin. Dementsprechend habe ich Fingerhut-Sommer auch wieder total verschlungen, als ich ihn endlich in den Händen gehalten habe.

Hier aber gleich zu Beginn die harten Fakten:

Seiten: 416
Preis: 9,95 Euro
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-21602-9

Im neusten Abenteuer muss Peter sein angestammtes Revier in London verlassen, um auf dem englischen Land in einem winzigen Dorf bei einer Untersuchung zu helfen, die gegebenfalls mit Magie zu tun hat. Unterstützung erhält er dabei von Beverly, Flussgöttin und Wirbelwind, sowie den ansäßigen Polizisten. Allen voran Dominic und sein Freund Victor, aber auch die uns schon bekannte Lesley mischt auf eine vertrackte Art und Weise immer noch mit.

Die neuen Charakter sind zunächst einmal sehr gut ausgearbeitet und haben auch alle die nötige Tiefe bekommen, welche sie gebraucht haben, damit man als Leser mit ihnen sympathisieren kann. Auch sprachlich ist dieser Teil wieder gelungen. Ich liebe die Ich-Perspektive und die eingeworfenen Gedanken von Peter, welche einen zum Teil der Geschichte werden lassen. Noch dazu ist das Buch herrlich amüsant geschrieben. Natürlich hat mir auch gefallen, dass wir einmal nicht London als Schauplatz haben, denn so viel Magie verkraft eine einzelne Stadt auf Dauer vielleicht auch nicht. Das Land kann aber auch ziemlich magisch sein und gerade für die Vermischung von Magie und Krimi liebe ich die Reihe sehr. Normalerweise bin ich kein großer Krimi-Fan, aber bei dieser Art drücke ich gerne ein Auge zu.

Ab und an war ich aber leider vollkommen verwirrt, weil ich einfach nicht mehr allen Gedankenfäden folgen konnte. Außerdem wurden einige von diesen auch nicht aufgelöst und lassen die totale Verwirrung am Ende bestehen, denn was ist eigentlich aus den Bienen geworden und warum ausgerechnet Fingerhut? Auch das Ende und die Auflösung kamen mir beinahe etwas zu abrupt.

Insgesamt fand ich aber auch den 5. Teil der Reihe lesenswert und freue mich jetzt schon ziemlich auf den nächsten Teil, welchen es hoffentlich geben wird. Auch wenn dieser hier leider nicht 100% an seine Vorgänger heranreicht, weil mir persönlich einfach viel zu viel offen bleibt. Trotzdem ist dieser Teil solide und weckt die Neugierde.

Falls ihr also noch etwas zu lesen sucht, empfehle ich auch mit Die Flüsse von London anzufangen und euch dann weiter durch die Reihe zu lesen!

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