ANGSTSPRT. Das ist doch keine Name für ’ne Tour #1

Wenn 2 deiner liebsten Bands zusammen auf Tour gehen, kann man sich ruhig schon mal ein, zwei oder fünf Konzerte angucken gehen. Eigentlich auch liebend gerne noch den Rest, aber man hat ja auch noch sowas wie ein Leben. Oder wie man die Uni so nennen mag. Außer man heißt Nicole (@misstraurig) und hat sein Gehirn irgendwo liegen lassen. Bei der könntet ihr euch den Rest der Tour durchlesen.

Trier, 06.10.15: Tourauftakt. Nach einer aufregenden Fahrt mit Blick auf drölfzig Weinberge konnten wir tatsächlich in unser Null Sterne Hotel einchecken. Der große Vorteil war, das wir nur einmal um die Ecke gehen mussten und quasi vorm Mergener Hof standen. Die Akustik war dank Keller und crazy Bogendecke auch mal etwas anderes und die Vorband, Youth Man, waren leider ein totales Wirrwarr von Gitarre und Gesang. Nach einer kleinen Umbaupause durften die KMPFSPRTs dann auch schon auf die Bühne und meine Zuneigung multiplizierte sich mit 1000. Mittlerweile hab ich KMPFSPRT ja schon ein paar Mal live gesehen und fand sie schon die ganze Zeit super, aber dieses Mal haben sie es geschafft, dass ich unterwegs auch nur noch KMPFSPRT hören wollte.
Adam Angst waren wie immer viel Liebe. Die Setlist hat sich natürlich nicht verändert, aber who cares, die Show ist trotzdem immer wieder gut. Ich sage nicht zu viel, wenn ich sage, dass Adam Angst eine der besten Livebands sind, die ich in den letzten Jahren erleben durfte.

Highlight des Tages: Mitten in der Show war das Licht weg und ich hab das natürlich für den übelsten Plan und für gewollt gehalten, wars aber nicht. Ja, uppsi, war trotzdem wie immer super. Außerdem war Tourauftakt und das ist sowieso schon für sich genial.

Leipzig, 07.10.15: Sowas wie ein Offday. Nicole pendelt quer durch die Republik und ich überlege wie intelligent es ist nach Kiel zu fahren. Nicole ist übrigens die Kleine mit den dunklen Haaren und nicht die Blonde, die bin ich.
Nicole als mein Tourreporter klärte mich über Leipzig so gut auf, dass man auch meinen könnte ich wäre da gewesen. Die Vorfreude auf Kiel und den liebsten Popsong steigerte sich minimal ins Unermessliche.

Kiel, 08.10.15: Nach einer Nacht und Nebel Aktion in der spontan noch ein kompletter Trip nach Kiel geplant wurde (O-ton Nicole: „Komm nach Kiel!“), steht man dann auf einmal in Kiel und fühlt sich wie der glücklichste Mensch der Welt. Spontan sein ist super! Die Pumpe als Location hat mir ebenfalls gefallen. Das hatte was von Heimat, weil so ein Hauch Industriekultur da war. Wie auch immer Youth Man haben mir tatsächlich, dank der anderen Akustik, ganz gut gefallen. Danach dann wie schon in Trier KMPFSPRT und ich kann gut und gerne behaupten, dass ich mittlerweile soweit bin, dass ich die Texte verstehe. Manchmal. Highlight der Setlist war mein liebster Song Nachtsicht, der vielleicht eine kleine Träne in meine Augen verwirrte, aber das ist eine andere Geschichte. Danach dann die Bazillenschleudern von Adam Angst. Ich weiß noch nicht wann ich krank werde, aber irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, aber vermutlich ist das auf Tour normal. Heute ohne ausfallendes Licht, aber dafür mit Stagediving ohne auf den Boden fallen. Verwunderte nicht nur mich, sondern auch Felix, also den Sänger, falls wer ihn nicht kennt.

Highlight des Tages: Die Ansage vor Altar. Der Popsong des Abends. Man warnte mich zwar schon vor, aber als plötzlich wirklich richtiger Pop oder sowas lief, wusste ich nicht genau ob ich lachen oder weinen sollte, weil sich Felix gleich mal schwungvoll an den Gürtel packte und herum fummelte. Ja gut. Mach ruhig. Anscheinend wird für die Aktion nach neuem Pop verlangt. Zumindest lässt ein „Hast du nichts anderes?“ darauf schließen.

Die Fortsetzung zu Bremen – Münster – Essen folgt!

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3 Antworten zu ANGSTSPRT. Das ist doch keine Name für ’ne Tour #1

  1. Caroline schreibt:

    Dachte zuerst bei „Auf tour mit …“, dass du mit denen mitgefahren bist 😀 😀
    Na das klingt doch nach ein paar großartigen Konzerten! Ich war leider nicht beim Leipzig Date, ich war krank bis gestern 😦

    Gefällt mir

  2. Pingback: Musikalischer Jahresrückblick |

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