Musik&Du #6: Sommerregen

Kurz vor knapp schaffe ich es diesen Monat also auch wieder bei Maribels Blogaktion „Musik&Du“ mitzumachen. Dieser Monat stand ganz unter dem Motto Sommerregen und dem dazu passenden Song. Ich hab mich ja doch schrecklich schwer mit dem Thema getan, weil mir kein Song einfallen wollte, aber jetzt kann ich euch eine kleine Geschichte erzählen.

Von meinem kleinen Ausflug nach Hürth habe ich euch ja bereits erzählt. Genauso wie von diesem schrecklichen Regen. Im Endeffekt war es aber ein wunderbarer Sommerregen, der zwar dafür sorgte, dass ich komplett nass war, aber auch sehr glücklich. Es war vielleicht nicht unbedingt geplant im Regen zu tanzen, aber im Endeffekt ist es doch passiert.

Vor allem war überhaupt nicht geplant zu diesem Lied im Regen zu tanzen. Vermutlich habe alle anderen total verträumte Antworten. Genau wie ich erst geplant hatte Thees Uhlmanns  „Paris im Herbst“ anzugeben. Im Endeffekt war es aber „Splitter von Granaten“ von den viel geliebten Adam Angst.

„Splitter von Granaten“ ist kein träumerischer softer Gitarrenpopsong, welche man vielleicht doch eher mit ein paar Runden im Regen tanzen verbindet. Oder der Sommerhit, den man noch im Ohr hat, wenn man aus der Disco in den Regen kommt und einfach weitertanzt. „Splitter von Granaten“ ist kritisch. Kritisch gegenüber der Gesellschaft, die nur in ihrem eigenen begrenzten Horizont denkt und lebt. Eine Gesellschaft, die keine Probleme sieht, solang es nicht die eigenen Probleme sind. Ein Lied über all das was anders sein sollte, aber eben nicht anders ist.

„Splitter von Granaten“ ist auch das Lied, welches ich unfassbar oft gehört habe ohne es wirklich ganz in mich aufzunehmen. Kennt ihr das? Ihr hört ein Lied sehr oft. Ihr liebt dieses Lied, aber erst mit der Zeit wird euch beim hören schlagartig bewusst wie viel mehr Bedeutung dieses Lied hat. Natürlich hab ich von Anfang an gewusst worum es geht. Adam Angst schreibt eben sehr direkte Texte, aber dann kam der Moment in dem ich mit Gänsehaut im Auto gesessen habe und dachte „Wow“.

Zu diesem Lied habe ich also diesen Sommer im Regen getanzt. Einem Lied, welches nicht einen Hauch Sommerstimmung mit sich bringt.

Und jetzt möchte ich euch bitten, dass ihr euch das Lied alle anhört und darüber nachdenkt. (Ab morgen ist Schulpraktikum. Ich übe schon einmal.)

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Eine Antwort zu Musik&Du #6: Sommerregen

  1. Caroline schreibt:

    Ok…..ich werde das Lied hören und darüber nachdenken.
    Natoll, ugh Highfield eh. Aber wenn er im Oktober nach Leipzig kommt und ich vielleicht (ich weiß es noch nicht) hingehe, kann ich ja dann hoffentlich den Anfang mal sehen. Donots sehe ich lustigerweise morgen…aber so richtig und nicht nur von der Seite aus 😀 Mal schauen wie es so wird. ist ein open air und ich weiß nicht, wie gnädig das Wetter ist mhhhh..

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