Live #13: Adam Angst (08.08.2015, Oberhausen)

Nach einem echt ungeplanten, aber mehr als wunderschönem Adam Angst Konzert in Hamburg stand am Wochenende mal wieder ein geplanter Termin beim Haus und Hof Festival um die Ecke auf dem Plan, denn das Olgas Rock hat, zum Glück, seine Türen wieder geöffnet nachdem es letztes Jahr finanziell sehr mau ausgesehen hat. Dieses Jahr gab es zum Glück keine Regenkatastrophen. Warum genau die Wiese vor der Bühne trotzdem eine Schlammpfütze war, ist wohl eines dieser mysteriösen Festival Geheimnisse.

Puh. Jetzt zu Adam Angst. In der Tat weiß ich nicht was ich schreiben soll, dass nicht nach einer Lobdudelei bis über alle Wolken aussieht, aber momentan kann ich vielleicht auch einfach nicht anders. Die Platte läuft rauf und runter und für meinen Teil kann ich behaupten, dass sie für mich live mit eine der besten Bands sind, die ich in letzter Zeit erleben durfte.

Dementsprechend war der Auftritt auch mal wieder richtig gut. Die Herren (Jungs klingt irgendwie absolut nicht richtig) haben ordentlich abgeliefert und eine hübsche Setlist, die ich mittlerweile gefühlt runter beten kann, gespielt. Zum Glück kann ich mich an Adam Angst ungefähr gar nicht satt hören, aber so ein zweites Album ist doch hoffentlich irgendwann einmal drin. Für noch mehr aus der Seele sprechen. Vielleicht auch für längere Spielzeiten auf Festivals, weil 45 Minuten immer so wenig sind.

Nach dem Auftritt haben Nicole und ich uns also auch langsam von der Bühne zurück zum Merchstand geschlagen. Wir hatten sogar das große Glück, dass die Band tatsächlich auch noch aufgetaucht ist. Von wegen Adam Angst ist ein arroganter Dreckssack. Die sind alle miteinander einfach unfassbar sympathische Menschen (O-Ton Nicole: „Die sind ja NETT!“), die sich wirklich viel Zeit für ihre Fans genommen haben, da wurde hier mal ein bisschen geplaudert und da ein Autogramm geschrieben („Mit Gold, Alter!!“).

Wer Adam Angst also immer noch nicht kennt, sollte sie sich jetzt wirklich langsam einmal anhören. Am besten einfach live vorbei schauen und alles auf sich wirken lassen. Enttäuschungen sind ausgeschlossen, aber ich hoffe, dass es „Altar“ das nächste Mal wieder in die Setlist schafft, denn meinen Hauch Popmusik hab ich doch ein kleines bisschen vermisst.

Love,

Annika

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