Live #12: Adam Angst (25.07.2015, Molotow Hamburg)

Am letzten Wochenende war ich ja endlich mal wieder in der Herzstadt Hamburg. Ausnahmsweise war auch einmal ein Urlaub ohne Konzertbesuch geplant. Also eigentlich.

Eigentlich wollten die Nicole und ich uns nur ganz entspannt auf der Reeperbahn alkoholisieren als wir mit dem ersten Astra des Abends auf den sozialen Medien herumsurften. Die Entdeckung des Abends war dann, dass das Wutzrock abgesagt wurde. Für die Besucher doof, für uns der absolute Lottogewinn, weil Adam Angst sich spontan dazu entschlossen haben im Molotow zu spielen. Luftlinie 50 m von uns entfernt und umsonst.

Keine Frage also, dass das Bier schneller ausgetrunken war, als ich bis 3 zählen kann und wir uns zum Glück ganz vorne in die Schlange vorm Molotow einreihen konnten, weil der ganze Laden 150 Menschen fasst. Der ganze Laden hat doch irgendwie ziemlich viel Wohnzimmer Atmosphäre und ist schneller voll gewesen als man gucken konnte. Nach einer sagen wir einmal interessanten Vorband ging es dann auch schon mit Adam Angst los.

Es dauerte ungefähr 2 Minuten bis ich meine Brille aus Sicherheitsgründen in meinen Beutel warf und unfassbar dankbar war, dass ich nicht einmal meine Kamera eingepackt hatte, weil die sonst vermutlich tot gewesen wäre. Auf engem Raum kommt man bei Adam Angst definitiv nicht um Pogo drum herum. Das weiß mein linker Knöchel jetzt auch wieder. Irgendwann krieg ich Frührente, weil ich mir den linken Knöchel bei denen kaputt gepogt habe. Er ist übrigens hübsch blau. Genau wie mein Knie. Bei Nicole sieht es glaube ich noch besser aus. Sie wollte ja auch unbedingt Bekanntschaft mit der Bühne machen.

Vielleicht ist es ein bisschen strange von Liebe zu sprechen wenn man über eine Band wie Adam Angst spricht. Vor allem wenn man bedenkt, dass man die meiste Zeit angeschrien wird, aber mit Sachen, die verdammt wichtig sind und für die ich mich gerne anschreien lasse, weil Nazis sind und bleiben scheiße. Ansonsten stehe ich auch voll auf Popmusik und den rhythmischsten Pogo, welchen ich in meinem bisherigen Leben gesehen habe.

Alles in allem ist der Hamburg Urlaub noch ein bisschen schöner geworden als er sowieso schon war und ich bin noch ein bisschen verliebter als ich es sowieso schon gewesen bin. Ein Herz für Adam Angst, die im übrigen gleich noch einmal gespielt haben, und ein Herz für Hamburg.

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8 Antworten zu Live #12: Adam Angst (25.07.2015, Molotow Hamburg)

  1. Caroline schreibt:

    Habe das darüber gelesen. Hat Adam Angst dann wirklich noch ein zweites Konzert gespielt? Und wer war Vorband? 😀

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  2. Caroline schreibt:

    Haha Toilettengespräche sind auch awesome! Leider habe ich glaube noch nichts epischen mithören können. Vielleicht ja beim nächsten Mal 😀

    PS. K-Klub sind die besten!

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