Dinge, die ein Gelegenheitsfestivalist nicht braucht

Nachdem Lady uns gestern erzählt hat was so in die Grundausstattung eines jeden Gelegenheitsfestivalisten gehört, werde ich mich heute um die andere Seite kümmern. Die alten Hasen der Festivalszene werden die Nase rümpfen und die Augen verdrehen, aber gerade für Neulinge, wie ich es letztes Jahr war, könnte eine „Was kann ich wirklich getrost zu Hause lassen“-Liste nützlich sein.

Wie es zu diesem Post kam, ist einfach zu erklären: Letztes Jahr war ich zum ersten Mal auf einem Festival und habe gezeltet. Was auch heißt, dass ich mich 3 Tage lang selbst verpflegen mussten und direkt in Fallen getappt bin oder eben Dinge passierten, die nicht abzusehen waren wie der 2km weiter Fußmarsch zum Auto.

Jetzt geht es aber gleich los mit Dingen, die du definitiv nicht auf einem Festival brauchst oder eben besser machen kannst als ich es getan habe und noch andere Tipps am Rande:

1. Wie bringe ich mein Zeug überhaupt unter: Es empfiehlt sich auf gar keinen Fall drölfzig Taschen mitzuschleppen, weil man ungünstig gepackt hat oder eben nicht die richtige Tasche hatte. Die Lösung ist einfach: Investiert doch einfach in einen großen Wanderrucksack. Ich habe zwar noch nicht erprobt ob ich wirklich mit dem Rucksack auskomme, aber zumindest die Isomatte und der Schlafsack lassen sich meistens festmachen. Mit einem großen Rucksack umgeht ihr auch gleich die Jutebeutel, die ich mit hatte. Ich glaube insgesamt sind wir zu 2. auf 10 merkwürdig verschroben gepackte Jutebeutel + in meinem Fall mittelgroße Reisetasche gekommen. Super unbequem.

2. Lasst unnötiges Zeug Zuhause! Dazu zählen Sachen wie große Kopfkissen und Decken. Wir hatten tatsächlich unsere halben Betten im Kofferraum und da ist es auch geblieben. Viel zu sperrig. Lieber eine kleine Decke und ein kleines Kissen in den Rucksack quetschen. Als Ersatz für ein Kissen eignen sich übrigens super Handtücher. Nicht sehr bequem aber aushaltbar für ein paar Tage und die hat man eben dabei. Zu diesen Sachen zählt übrigens auch unnötig viel Geschirr, Töpfe, Schüsseln und so weiter und sofort.

3. Lasst vor allem unnötige Lebensmittel zuhause. Letztes Jahr sind wir mit einer unhandlichen Kiste mit allerlei Essen losgezogen, die ungefähr 15 Kilo gewogen hat und ja auch die 2km getragen werden wollte für die wir so etwa 3 Stunden gebraucht haben. Im Endeffekt haben wir 2 5 Minuten Terrinen, 1 Toast und eine Tüte Chips gebraucht. Man isst im Endeffekt eben doch oft warm auf dem Gelände und vor allem 1kg Nudeln, 4 Tütensuppen, gefühlt 5 Sorten Tee usw braucht kein Mensch an 4 Tagen. Ich glaube hier kann man auch gut sagen, dass man sich gut und gerne absprechen kann wenn man mit einer Gruppe unterwegs ist.

Wenn man diese wenigen Hinweise beherzigt, schleppt man schon viel weniger Sachen mit sich durch die Gegend. Ich für meinen Teil werde wohl dieses Jahr auf das Prinzip „Weniger ist mehr“ setzen und damit hoffentlich gut fahren. Wie das ganze ausgeht, kann man dann bestimmt auch an dieser Stelle nachlesen.

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