Live #10: FURT (13.05&14.05.2015, Palladium Köln)

Das ich ein großer Fan der Ärzte bin, muss ich hier ja nicht mehr sagen. Das ich Farin nach anfänglichen Schwierigkeiten in mein Herz geschlossen habe auch nicht. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass ich Faszination Weltraum, das aktuelle Album vom FURT, aber auch alle anderen Alben sehr liebe. Ein Konzert war also ein muss und da ich ja wusste, dass mir das nicht reicht, war ich gleich zweimal in Köln.

Das Palladium ist wohl momentan eine meiner liebsten Locations, weil die Anreise mit der Bahn, aber auch mit dem Auto wirklich angenehm ist. Außer man sucht einen Parkplatz, dann sollte man wirklich möglichst früh da sein, weil es sonst recht schnell sehr schwierig werden kann.

Jetzt zum wichtigen Teil dem Konzert selbst. Die Damen und Herren vom FURT hatten keine Vorband und das ist wirklich mal eine gelungene Abwechslung gewesen, weil es eben gute und schlechte Vorbands gibt. (Wobei ich gegen ein bisschen Dyse nichts einzuwenden gehabt hätte). Am ersten Abend war der Herr Urlaub dann auch glatt zu spät auf der Bühne. Sowas kennt man ja gar nicht.

Die Setlisten waren glücklicherweise nicht beide gleich an den verschiedenen Abenden, sondern doch bunt gemischt. Natürlich durften Lieder wie Herz? Verloren, Abschiedslied und mein Favorit Zehn an beiden Abenden nicht fehlen, aber ansonsten war es doch schön gemischt.

Das FURT konnte es auch nicht lassen mein Herz mit 4 „traurigen“ Liedern (Das Traurigste, Niemals, Ok, Immer dabei) nacheinander in seine Einzelteile zu zerlegen. Am zweiten Abend hat er das ganze dann noch mit Unter Wasser vollendet und ich war vollkommen fertig. Besonders gefreut habe ich mich aber auch über Sommer und Karten. Das war schon ganz  großes Setlisten Kino. Vor allem die Lieder auch mal live zu hören. Allein dafür hat sich alles gelohnt.

Farins Bühnenshow grenzte schon beinahe an Extremsport! Ich meine für seine Verhältnisse natürlich. Nur über seine Haare sollte man wirklich mal mit ihm sprechen, aber das ist ein anderes Thema. Ansonsten holen aber vor allem die Nattern alles wieder raus was der Herr U. sich eben nicht bewegt. Ich kannte das FURT ja live noch nicht, aber die Damen haben sich gleich in mein Herz gesungen (vor allem die Leiche) und auch die Bläser haben ihre ganz eigene Party veranstaltet.

Eigentlich sollte man auch gar nicht von Farin Urlaub live sprechen, weil er und sein Racing Team wirklich zusammen gewachsen sind. Es ist eben eine Band und nicht der Urlaub solo, der nicht alle Instrumente gleichzeitig spielen kann. Die Nattern und die Bläser geben jedem Lied seinen besonderen „Live-Tick“ und ich war überrascht wie anders einige Lieder klingen können. Rachel, Nessie (Liebe auch für ihre Haare) und Cindia untermauern das alles dann noch perfekt.

Das FURT ist Musikliebe.

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