Live #9: Kraftklub (21.03.2015, Halle Münsterland Münster)

Tourfinale, Baby!

Knapp 3 Wochen nach Köln 1 und 2 war Tourfinale von Kraftklub in Münster. Im Vorfeld war ich ja doch eher skeptisch. Schließlich stand die Abschlussprüfung an, aber ich bin froh, dass ich mir das Spektakel nicht entgehen ließ. Es war eine der schönsten Konzerterlebnisse meines Lebens. (Davon ab war die Prüfung bombastisch und die Ablenkung hab ich gebraucht.)

Tourfinale hieß für mich (+Nicole und Schwester) auch zum ersten Mal 1. Reihe bei Kraftklub und morgendliche Anreise. An sich war der Tag wirklich ganz nett. Viel Gequatsche, Campingstühle, Gang Besuche und veganer Schokoladenkuchen (O-Ton Nicole „Den kannst selbst du, Annika!“).

Der Einlass gestaltete sich nach einem Regenschauer, aber dann doch als kleine Katastrophe. Sagen wir es so: Die Security war irgendwie planlos und dementsprechend wurden alle Pläne über Bord geworfen. Als ich in die Halle kam, klebte Julie bereits im 1. Reihe Spagat am Wellenbrecher und hielt Platz frei. Kurz darauf saßen wir alle in der 1. Reihe und ich war extrem glücklich.

Die Vorband bildeten am Abend die Proberaum-Nachbarn/Freunde von Kraftklub: Play Fellow. Wir wurden bereits vorab vor Gitarrensolos gewarnt und ich muss sagen, dass ich nicht genau weiß was ich sagen soll. Es war okay, aber nicht so wie Wanda, die ja direkt Liebe geworden sind. Stellenweise (vor allem wenn einmal Gesang da war) hab ich gedacht, dass es ja eigentlich ganz gut ist, aber dann kam wieder so ein wahnsinnig langes Solo. I’m unsure.

Nach der Vorband ist natürlich vor dem Hauptact und es stellte sich heraus, dass ich einen Platz vorm Lieblings Kraftklubi bekommen habe. Felix stand die meiste Zeit über direkt vor uns wenn er nicht gerade durch die Gegend hüpfte. Die Sicht war einfach bombastisch. 1. Reihe? Immer wieder gerne. Trotz drücken von hinten und den Mädels, die regelmäßig heraus gehoben werden mussten. Hinzu kamen die Surfer. Die Stimmung war wirklich bombastisch und einem Tourfinale wirklich würdig. Behaupte ich an dieser Stelle zumindest einmal. Ich für meinen Teil habe jede Sekunde genossen und vor mich hingestrahlt (O-Ton Bester Freund: „Wen schmachtest du auf dem Foto denn so an?“)

Wie es sich fürs Tourfinale gehört, gab es auch jede Menge „Mist“ von der Krew, aber vielleicht habe ich noch nie so sehr auf einem Konzert gelacht. An dieser Stelle möchte ich gleich einmal auf die grandiose Setlist verweisen oder wie sie an diesem Abend hieß: Sexlist. Mit dabei Titel wie Karl mag’s hart, Mann in Mann, Unschuldige Fans, Meine Gurke (<3), Ich will dich in Berlin oder Puppe. Hinter Puppe verbarg sich natürlich Juppe und es war einfach herrlich. Ich mag Juppe ja sehr. An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass Felix die List nicht einmal ohne Lachen vorlesen konnte und das bringt einen doch selbst auch einfach zum lachen. Einziger Wehrmutstropfen war, dass sie Schlagerstars zwar probten, aber nicht gespielt haben. Ich warte auf dem Tag an dem ich endlich Schlagerstars live hören werde.

Wie auf dieser Tour üblich gab es auch wieder Wettsurfen. Dieses Mal sogar mit Max. Nachdem Till über mich surfte und mir beinahe die Brille von der Nase getreten hat inklusive beinahe Bruch eben dieser, wurde der Sieger mit Treppchen und Blumen gekrönt. Steffen, der kein einziges Mal den Sieg an sich reißen konnte, erhielt eine Laterne als Trostpreis und ist natürlich Sieger der Herzen. Während Karl einen großen Blumenkranz erhielt. Auf Platz 2 und 3 folgten Felix und Max.

Insgesamt war dieses Konzert so viel Liebe, dass ich gar nicht genau weiß wo ich ein Ende finden soll. Nach dem üblichen Konfetti Regen – bei dem ich immer kurz an Bosse denken muss und einfach vor mich hinstrahle -, Randale und Reinindiepeepshow war das Tourfinale auch schon an seinem Ende angekommen und ich in etwa 2 1/2 Minuten wirklich unglücklich. Das ist wie im Kino egal wie schön der Film ist am Ende will ich erst einmal heulen, weil es schon wieder vorbei ist.

Schnell hatte sich auch die ganze Gang noch einmal zusammen gefunden und es wurde noch ein schneller Schnappschuss gemacht, bevor es zum Auto oder wahlweise zum Hotel ging. Nebenbei: Das Auto sprang nicht mehr an und als der ADAC da war, kamen die Kraftklubs gerade raus und ich war der Idiot, der starr vom Parkplatz gefahren ist und sich immer noch darüber ärgert.

Jetzt bleibt mir nur noch eine Sache zu sagen:

Danke.

Danke und Liebe an meine Gang. Ihr seid wirklich die besten Menschen, die ich kenne.

Danke und auch Liebe an den Usa Teil der Gang.  (O-Ton Kaddy bei nachfragen wegen Wettsurfen: „Steffen hat gewonnen! Oder so. Ja doch, so war das.“)

Danke an Kraftklub für diese wunderschöne Zeit, die ich erleben durfte.

Ddie

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