Konzertkarten mal anders

Ich glaube jeder Mensch, der schon einmal online Konzertkarten für eine populäre Band bestellt hat, kennt die Nervenzusammenbrüche, die eine Online Bestellung so mit sich bringen.

Man sitzt vorm Laptop und das mindestens schon 500 Jahre vorher. Vielleicht kommen sie ja eher. Passiert bei den Die Ärzte ja schon mal ganz gerne, aber bei Kraftklub, Casper und Co ist es auf die Minute genau. Pünktlich zum Verkaufsbeginn brechen dann natürlich alle Server zusammen und verschiedene Szenarien spielen sich ab:

a) Wiederholtes einhämmern auf die F5 Taste.
b) Das gewünschte Konzert ist ausverkauft.
c) Man hat die Karten im Warenkorb und die Bestätigungsseite lädt nicht.
c) Man hat es geschafft, dass die Bestätigungsseite geladen wird und dann gibt es eine hübsche „Leider gibt es keine Karten mehr“-Nachricht.

In meinem Fall auch gerne: Mündliche Prüfung in der Universität zu Vorverkaufsbeginn. Das Ende der Casper Clubtour für mich.

Dementsprechend war das Konzert im FZW am 3. Oktober doch eine gelungene Gelegenheit das alles mal nachzuholen. 1300 Leute gegen Hurricane Festival ist doch schon so ein bisschen wie Clubtour. Nebenbei: Meine Tageszeitung stellt es so dar als ob das FZW das größte Konzert wäre, das Casper bisher gespielt hat. Außerdem ist das letzte Konzert ja schon fast 3 Wochen her!

Karten gab es dann aber nur exklusiv für Visionsabonnenten und gestern dann auf der Visions Party. Ab heute wohl auch im stinknormalen Vorverkauf. Man rechnet damit, dass es ähnlich anstrengend wie eine online Bestellung wird. 650 Karten auf 1248923 Casperfans. Schwierig
Die Angst vor ellenlangen Schlangen und der Tatsache keine Karten zu bekommen war natürlich vorhanden.

Im Endeffekt waren wir um 22 Uhr da und um 23 Uhr war Einlass. Hinter uns bildete sich auf einmal eine Schlange und wir waren so auf Position 20 hinter den anderen Menschen. Um Punkt 23 Uhr sind wir also ganz entspannt ein paar Treppen zum Kartenvorverkauft hinauf gestiegen, haben 5 Minuten gewartet und sind jetzt glückliche Casperkartenbesitzer. Zusätzlich noch nen Euro weniger gezahlt als auf der Karte steht. Perfekt.
Danach noch fix ein Getränk geschlürft und dann wieder ab nach Hause, weil ich ja heute arbeiten gehen musste.

Konzertkarten kaufen definitiv mal anders und vielleicht will ich das öfter so.

Liebe,
Annika

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