Live #2: East Cameron Folkcore (24.08.2014, Underground Köln)

Am letzten Wochende ging es konzertechnisch Schlag auf Schlag. Okay. Samstag war ich auf keinem Konzert, aber dafür auf der Abschiedsfeier von einem guten Freund, der einfach mal ein Jahr nach China entschwindet. Warum ich den Party dann überhaupt erwähne? Er ist der Grund für so einige Dinge, die Sonntag passiert sind.

Aber auf Anfang: Nicole und vielleicht auch ein bisschen ich haben uns nämlich dieses Konzert sehr hart erarbeitet in dem wir fürs Grand Hotel die Werbetrommel gerührt haben (heißt das so?). Fachmännisch wurden Plakate mit Tesafilm an Brückenpfeiler geklebt und Flyer auf „Konzerten“ verteilt bei denen das Publikum so gegen Null gehend für East Cameron Folkcore zu begeistern gewesen sein wird, aber der Redbull Schieß mich Tot Quatsch mit K.I.Z und den Orsons ist eine andere Geschichte.

Sonntag ging es für mich also, nach dem ich nur wenige Stunden genächtigt hatte und gerade dem Kater entkommen war, auch schon wieder nach Köln. Übrigens war ich um 4 Uhr im Bett und hab um 5 Uhr noch Blogposts lesen wollen. Schlaf wird vollkommen überbewertet. Aber die Nicole hätte ihren Post ja mal fertig haben können?!

Wie jedes Konzert anfängt, fing auch dieses an wir standen eine Weile draußen herum und taten halt so gar nichts außer festzulegen, dass wir die Vorband sausen lassen. Aus dem einfachen Grund: Ich mag die Vorband oder eher den Vorsänger nicht. Ich geb jedem Musiker eine Chance und manchmal auch zwei, aber Tigeryouth konnte mich einfach nicht überzeugen. Das was ich von draußen hören konnte, hatte mir auch schon gereicht.

Nach der Vorband hatten wir mittlerweile halb 10 und mir fielen doch schon ein bisschen die Augen zu, aber ich hätte jawohl kaum nach Hause fahren können ohne mir nicht ein Lied von East Cameron Folkcore anzuhören.
Am Rande: 1live Menschen sagen immer so schön Folklore dazu, also so richtig schön Deutsch.
Dementsprechend Augen und Ohren auf für die ungefähr 20969 köpfige Band, welche ein halbes Orchester bei hat denn neben Cello, Gitarre, Bass und Trompete gibt es auch ein Banjo und eine Mundharmonika und wahrscheinlich hab ich noch Instrumente vergessen.
Dadurch sind sie aber auch arg stimmgewaltig, aber vielleicht sind sie auch mit eine der coolsten Bands vom Grand Hotel. Etwas außergewöhnliches sind sie jedenfalls. Zwischenzeitlich war ich durch die Lautstärke auch wieder wacher.
Beeindruckend ist vor allem, dass sie obwohl sie so viele Menschen mit unterschiedlichen Instrumenten sind trotzdem den Überblick behalten und es alles doch noch recht geordnet klingt, denn die Wucht, die dahinter liegt, kann man ja nicht verringern, aber eine geordnete Wucht ist dann doch wichtig. Genauso wie das beherrschen der Instrumente.
Was ich auch schön finde ist, dass sehr viele unterschiedliche Stimmen aufeinander treffen und nicht ein „Hauptsänger“ bei so einer großen Band vorhanden ist. So kann jeder mal seine Stärken zeigen.

Dafür das wir um 10 Uhr schon die Halle verlassen haben, ist aber doch schon ziemlich viel zusammen gekommen jetzt. Übrigens auch nur, weil ich vom Vortag einfach noch richtig müde war. Wir erinnern uns Abschied feiern und ein bisschen weinen. Ich bin echt froh, dass ich ohne Unfall ins Bett gekommen bin wo ich übrigens wieder hellwach war. Am nächsten Morgen hieß es dann übrigens Wecker um 6:30. Super Uhrzeit wie ich fand!
Nur noch so viel: Falls ihr mal im Underground auf der Damentoilette seit und die Spülung nicht findet. Unten rechts auf dem Boden ist so ein Ding zum drauf treten. Ich hab mich nämlich erst einmal duselig gesucht und gedacht mit dem Knopf da den Weltuntergang herbei zu führen.
Coole Postkarten hätte es auch gegeben wenn sie da gewesen wären und ich prangere schon ein bisschen an, dass die neue Intro mit Kraftklub Cover noch nicht da war. Ich wohne nämlich in einer introlosen Stadt.

Draußen dann noch schnell einem Menschen den Bandnamen erklärt und das Mysterium um den Herkunftsort geklärt. Texas, Baby.
Außerdem noch eine posende Fotokatze entdeckt, aber es war dunkel und mit meinem Blitz hätte ich sie bestimmt erschreckt. Übrigens eine Katze mit einem sehr guten Musikgeschmack, weil East Cameron Folkcore doch schon eine klasse Band sind. Zumindest live. Unterwegs kann ich mir sie leider nicht halb so gut anhören.

Beste Grüße,
Annika 

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